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aerodurit folder
Autor: Birger Heinzow
Emissions of construction products
Praktische Tipps für den Alltag
Der Mensch ist vielfältigen Einflüssen aus der Umwelt ausgesetzt, die sein Wohlbefinden beeinträchtigen und ihn schädigen können. Umweltschutz schützt und nützt den Menschen und unterstützt eine nachhaltige Gesundheitsvorsorge. Das Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit (APUG) leistet dazu einen Beitrag.
PDF: Lesen sie dazu den umfangreichen Bericht APUG 1999-2005
Schimmelpilze sitzen nicht auf dem Trockenen! Schimmelpilze - Was ist das? Schimmelpilze - nur lästig oder auch schädlich? Schimmelpilze - das versteckte Problem Was tun, wenn der Schimmel entdeckt ist? Schimmelpilzbefall in Mietwohnungen Kampf dem Schimmelpilz Vorbeugen ist besser als heilen! Tipps für richtiges Lüften
Hilfe Schimmel im Haus (Broschüre: Umweltbundesamt)
Attacke des schwarzen Staubes
Das Phänomen-Wirkungen- Abhilfe
Schwarzer Staub, schwarze Wohnungen (Broschüre: Umweltbundesamt)
Su ve nem sorunu yapı ve insan sağlığını etkileyen en önemli sorunlar arasındadır. Yapı bünyesine
çeşitli şekillerde giren su ve nem yapı elemanlarında ve iç ortamda çeşitli sorunlara yol açar. Bina
substansının çüreyerek harab olması yanında, insan sağlığı açısından astım, kanser ve ölümle
sonuçlanan çesitli hastalıkların sebebleridir.
Die Wiege der menschlichen Kultur stammt aus Anatolien
Historischer Text:
Wegen ihrer immensen, nahezu schwerelos über dem freien Hauptraum schwebenden Kuppel galt die Hagia Sophia in Spätantike und Mittelalter als achtes Weltwunder. Ein Jahrtausend lang war sie auch die mit Abstand größte Kirche der Christenheit.
Hagia Sophia, Istanbul
Wärmedämmung oder Wärmespeicherung |
Grundsätzlich kann gesagt werden, dass speicherfähige Bauteile bei dauernd genutzten Gebäuden über alle Jahreszeiten größere Behaglichkeit in Aufenthaltsräumen herbeiführen, da sie die Schwankungen der Raumlufttemperatur begrenzen und Temperaturspitzen verringern. aerodurit Putze besitzen gute Wärmedämmwerte, gleichzeitig trotz mittlerer Rohdichten hervorragende Wärmespeichereigenschaften.
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KLIMAREGULIERUNG DURCH AERODURIT ENTFEUCHTUNGSPUTZ 2010stets gleiche Wärmeverteilung von obern nach unten aerodurit Putze schaffen durch diese einzigartige Kombi-Eigenschaft, auf natürlicher Basis aktive Klimaregulierung. Sie verhindern durch Konvektion hervorgerufene Verwirbelung der Schadstoffpartikel, sorgen für gleichwertige vertikale Verteilung der Raumwärme. Bekanntlich steigt die warme Luft nach oben, mit dem Ergebnis, daß man stets kalte Füße bekommt, trotz voll aufgedrehten Heizungen. Ein anderer posivitiver Effekt aerodurit Entfeuchtungsputze ist die Beseitigung aller Kondensationsquellen (Übermäßige Kondensation ist die Ursache der Schimmelbildung); a- Spezifisch vergrößerte Putzoberfläche und die Verdunstungszone (ca. 3-5 mm Tiefe) reguliert die Raumluftfeuchtigkeit. Bei erhöhter Raumfeuchte wird diese aufgenommen, bei niedriger wird wieder abgegeben b-aerodurit Putze überwinden durch gute Speicherfähigkeit die sogenannten Wärmebrücken. Es gibt auf mit aerodurit verputzten Wänden und Decken keine kälteren Stellen, wo das Wasser kondensieren kann.Keine Kondensation auf alten Bauteilen bedeutet keine Schimmelbildung. |
Die Wärmedämmenden Eigenschaften eines Bauteils verringern den Wärmedurchgang von der warmen zur kalten Seite. So reduziert z. B. eine gute Wärmedämmung der Außenbauteile den Heizenergiebedarf eines Gebäudes erheblich. Zudem werden durch eine gute Wärmedämmung die tageszeitlich, witterungs- oder Nutzungsbedingten Temperaturschwankungen geringer, was zur Verbesserung der Behaglichkeit des Raumklimas beiträgt.
Der Vorgang der Wärmespeicherung in seinem zeitlichen Ablauf sei am Beispiel einer Außenwand dargestellt: Scheint die Sonne auf eine Außenwand, so erwärmt sich diese allmählich. Die höchste Temperatur tritt an der Innenseite einer Außenwand erst auf, wenn sie außen schon wieder abgeklungen ist. Diese Phasenverschiebung bewirkt, dass ein Teil der eingestrahlten Wärmemenge nach Rückgang der maximalen Außentemperatur nicht weiter nach innen vordringt, sondern wieder an die bereits abgekühlte Außenseite zurückfließt. Daher schwanken die Temperaturen an der Außenoberfläche einer Außenwand weit mehr als an der Innenoberfläche.
Durch Speicherung der in der Übergangszeit (Herbst und Frühling) und im Winter durch die Fenster- flächen einfallenden Sonnenenergie senken speicherfähige Innenbauteile die Anlagen- und Betriebskosten der Heizungsanlage
Im Sommer verbessern speicherfähige Bauteile das Raumklima durch Verminderung von Temperatur-spitzen und Temperaturschwankungen sowie durch nächtliches Auskühlen der speicherfähigen Massen bei Fensterlüftung. Als Faustregel gilt, dass ein Material Wärme um- so besser speichern kann, je schwerer es ist. Voraussetzung dafür ist, dass auf den innen liegenden Oberflächen der Raumumschließenden Bauteile keine Wärmedämmschichten vorhanden sind. Der Bau speicherfähiger Innenbauteile (Innenwände und Geschossdecken ohne Wärmedämmschichten) ist unproblematisch. Außenwände dagegen sollen nicht nur speicherfähig sein, sondern vor allem auch wärmedämmend ausgeführt werden. Während die Speicherfähigkeit mit dem Gewicht eines Materials zunimmt, nimmt die Wärmedämmfähigkeit mit dem Gewicht ab.
1 m3 Ziegelmauerwerk kann mehr Wärme speichern als 1.000 m3 Luft. Das erklärt auch, warum bei stoß- weiser Fensterlüftung im Winter die ausgetauschte Raumluft sehr schnell wieder erwärmt wird, wenn der Raum von speicherfähigen Bauteilen umschlossen ist. Die im Mauerwerk gespeicherte Wärmemenge hat sich durch das Lüften nur un-merklich verringert und kann zur raschen Wiedererwärmung der Raumluft beitragen. Im Verhältnis zu ihrem Gewicht vermögen organische Stoffe (z. B. Holz) und Flüssigkeiten besonders viel Wärme zu speichern. 1 m3 Fichtenholz kann bei Erwärmung um 1 K (°C) 350 Wh aufnehmen, obwohl es nur eine Rohdichte von 600 kg/m3 hat. Trotz der also nicht einmal halb so großen Masse kann Fichtenholz im Vergleich zum Ziegelmauerwerk fast so viel Wärme speichern wie dieses.
Holz benötigt für die Wärmeaufnahme wegen der geringen Wärmeleitfähigkeit wesentlich mehr Zeit und ist daher nicht in gleichem Maße wie mineralische Baustoffe dazu geeignet, tageszeitliche, witterungs- und Nutzungsbedingte Temperaturschwankungen auszugleichen. Noch wesentlich besser als mineralische oder organische Stoffe eignen sich Flüssigkeiten zur Wärmespeicherung.
Schwere und leichte Bauweise unterscheiden sich durch die flächenbezogene Gesamtmasse der
Bauteile. Entsprechende Hinweise enthält DIN 4108-2: 2004-07 Abs. ( Lesen Sie dazu: Die Stellungnahme zu DIN 4108- "IRRTUM DER DIN 4108- WÄRMESCHUTZ" von Prof. Dr.Ing-. Claus Meier) 5.2 „Mindestwerte der Wärmedurchlasswiderstände nichttransparenter Bauteile“, Tabelle 3 „Mindestwerte für Wärmedurchlasswiderstände von Bauteilen“ sowie Abs. 5.2.2 „Anforderungen an leichte Bauteile, Rahmen- und Skelettbauarten“.
In allen Jahreszeiten bewirkt die schwere Bauweise, dass tageszeitlich und Witterungsbedingte Temperaturschwankungen nur stark vermindert ins Rauminnere gelangen und Temperaturspitzen reduziert werden.
Bei Gebäuden mit leichten Außen- und Innenbauteilen schlagen dagegen die Temperaturschwankungen insbesondere im Sommer fast in voller Höhe nach innen durch. Trotz gleicher Durchschnitts-temperatur sind die Temperaturschwankungen bei leichter Bauweise erheblich höher als bei schwerer Bauweise, da sich die Raumluft tagsüber wesentlich mehr erwärmt, nachts dagegen stärker abkühlt. Bei lang anhaltenden Hitzeperioden kann zwar auch die schwere Bauweise das Ansteigen der Durchschnittstemperatur der Raumluft nicht auf Dauer verhindern, gegenüber der leichten Bauweise wird dieser Anstieg jedoch begrenzt, da die in den schweren Bauteilen gespeicherten Wärmemengen durch nächtliche Fensterlüftung abgegeben werden können. Vor allem in der Übergangszeit begrenzt die schwere Bauweise den Rückgang der Raumlufttemperaturen gegenüber der leichten Bauweise durch bessere Ausnutzung der eingestrahlten Energie. Die Betriebskosten der Heizung und von raumluft- technischen Anlagen werden dadurch verringert.
Die DIN 4108-2: 2003-07 enthält in Abschnitt 8 „Mindestanforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz“. Es wird nach folgenden Bau- arten unterschieden (Tab. 9: „Anteilige Sonnen-eintragskennwerte zur Bestimmung des zulässigen Höchstwertes des Sonneneintragskennwertes“):
Vorteile Wärmespeichernder Bauarten und Bauteile werden damit berücksichtigt
Außen- und Innentemperaturverlauf (schematisch) bei schweren und leichten Außenwandkonstruktionen ohne zusätzlichen Einfluss innerer Wärmelasten (nach Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern (Hrsg.): „Planungshilfe Energiesparendes Bauen“, München 1980)
Anforderungen an Außenwände sind bereits erwähnt worden. Sie sollten möglichst schwer sein (Flächengewicht mehr als 300 kg/m2) und einen niedrigen U-Wert aufweisen. Bei mehrschichtigen Konstruktionen mit einer schweren inneren und einer leichten äußeren Schale werden äußere Temperaturschwankungen nur in stark verringertem Maß nach innen weitergegeben. Außenbauteile mit gleicher flächenbezogener Masse und gleicher Wärmedämmfähigkeit weisen je nach Lage und Ausbildung der Wärmedämmschicht bei gleichen äußeren und inneren Oberflächentemperaturen unterschiedliche Temperaturverläufe im Bauteilinneren auf.
In einer Außenwand ohne Dämmschicht nimmt die Temperatur im Bauteilinneren gleichmäßig von innen nach außen ab. In einer solchen Wand kann mehr Wärme gespeichert werden als in einer Außenwand mit innen liegender Wärmedämmschicht, aber weniger als in einer Außenwand mit Außendämmung.
Liegt die Wärmedämmschicht innen, kann sich die Außenlufttemperatur fast ungehindert bis zur Dämmschicht fortsetzen. Die äußere ungedämmte Schicht der Außenwand erwärmt sich nur geringfügig durch die Dämmschicht hindurch von innen, wird also nicht sehr viel wärmer als die Außenluft. Eine innen liegende Wärmedämmung verringert daher die Nutzbarkeit der Wärmespeicherfähigkeit von Bauteilen entscheidend.
Liegt die Wärmedämmschicht außen, dann behält die ganze schwere innere Schicht der Außenwand annähernd die Temperatur der Raumluft und steht daher zur Wärmespeicherung zur Verfügung.
Speicherfähige Innenwände spielen eine wichtige Rolle beim Ausgleich der Raumlufttemperaturen. Innenwände mit Flächenbezogenen Massen von 100 bis 150 kg/m2 und Wanddicken bis zu 15 cm können zur Wärmespeicherung genutzt werden, wenn sie nicht wärmedämmend verkleidet oder durch Mobiliar verstellt sind. Wandverkleidungen, Akustikplatten oder Einbauschränke machen es der Innenwand unmöglich, als Wärmespeicher wirksam zu werden. Schon dünne Wärmedämmende Verkleidungen verringern die Wärmeaufnahmefähigkeit. In gleicher Weise behindern stark dämmende Bodenbeläge wie Parkettfußböden und dicke Teppiche sowie abgehängte Decken die Wärmeaufnahme der Geschossdecken. Unverkleidete Geschossdecken mit einer flächenbezogenen Masse von 400 bis 500 kg/m2 eignen sich besonders gut zur Speicherung von Wärmemengen. Schwere Geschossdecken können die Aufheizung eines Gebäudes selbst bei mehrtägigen Hitzeperioden ohne Fensterlüftung verringern.
Nur in ihrem sinnvollen Zusammenwirken können die wärmedämmenden und wärmespeichernden Eigenschaften von Bauteilen synergetisch zur Geltung kommen. Ein solches Zusammenwirken ist z. B. bei Außenbauteilen mit innen liegender schwerer und damit speicherfähiger Schicht und außen liegender Wärmedämmschicht gegeben.
Speicherfähige Bauteile führen bei kontinuierlicher Raumnutzung zu erhöhter Behaglichkeit des Raumklimas im Gebäudeinneren (Grund: geringe Schwankungen der Raumlufttemperaturen, niedrigere Temperaturspitzen im Sommer, langsamerer Temperaturrückgang bei Ausfall der Heizung).
Die Speicherung der in der Übergangszeit und im Winter durch Fensterflächen einfallenden Sonnenenergie wirkt sich positiv auf das energetische Verhalten der Gebäude aus.
Verringerung von Temperaturspitzen und Temperaturschwankungen und nächtliches Auskühlen durch Fensterlüftung im Sommer können Klimaanlagen bei Bürogebäuden überflüssig machen oder zumindest erheblich verringerte Kühllasten ermöglichen.
Speichermassen in dauernd genutzten Räumen erlauben eine Beheizung mit trägen Heizsystemen.
Ein Verzicht auf wärmespeichernde Bauteile bietet sich bei Gebäuden an, die nur gelegentlich genutzt werden (Lager, Versammlungsstätten). Sind diese Gebäude in leichter Bauweise erstellt, können sie mithilfe rasch regelbarer Heizungsanlagen schnell aufgeheizt werden, um nach ihrer Nutzung ebenso schnell wieder abzukühlen.
BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT; INFRASTRUKTUR UND TECHNOLOGIE: BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM DES INNERN (Oberste Baubehörde)Text: Dr. Georg W. Seunig, München
Gestaltung und Produktion:
FP-Werbung F. Flade GmbH, München
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Stand: Oktober 2004